Möglichkeiten und Grenzen des normativen Diskurses in der Translationstheorie: Versuch einer philosophischen Infragestellung
Possibilities and Limits of the Normative Discourse in Translation Theory: An Attempt at a Philosophical Questioning

Author : Rahman AKALIN
Number of pages : 177-187

Summary

In uneingeschränkter Weise deutet das Wort „Translation“ darauf hin, dass es sich in erster Linie um eher ein Tätigkeitsgebiet als ein Forschungsgebiet handelt. Wenn das Phänomen der Translation über die theoretischen Studien hinaus auf eine Ebene konkreter Realität reduziert wird, verweist es auf einen Lebensraum, also auf die Welt der Translation, die im täglichen Leben existiert. Diese Wahrnehmung wird teilweise auf die Translationswissenschaft übertragen und verdunkelt die Grenzen der Theorie und verschleiert die Verpflichtungen des theoretischen Feldes im Bereich der Translationswissenschaft. Während die vorliegende Studie einerseits darauf abzielt, durch eine deskriptive Methode die Grenze zwischen Theorie und Praxis im Hinblick auf Translationswissenschaft als ein Forschungsbereich zu konturieren, werden andererseits als Grundziel die normative Tendenz in den Übersetzungstheorien, m.a.W. die Orientierungsbestrebung in diesem Bereich, mit Beispielen problematisiert und diese Haltung anhand der Kriterien der Wissenschaftsphilosophie bewertet.

Keywords

Translationtheorie, Normativität, Wissenschaftsphilosophie, Wissenschaftstheorie, Deskriptivität.

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